Typische Anzeichen
- • Formulare und Berichte brauchen mehrere Sekunden zum Öffnen
- • Nutzer werden aus der Datenbank geworfen, sobald mehr als 3–5 Personen gleichzeitig arbeiten
- • Sperrfehler wie "Datensatz wird von einem anderen Benutzer gesperrt" häufen sich
- • Netzlaufwerk-Zugriffe aus Filialen oder Homeoffice sind unbenutzbar
- • Access hängt regelmäßig und muss "komprimiert und repariert" werden
- • Die .accdb-Datei wächst ständig und wird nach Reparatur wieder kleiner
Warum das nicht von selbst besser wird
Access ist als Einzelplatz-Werkzeug konzipiert und teilt Daten über Dateizugriffe auf einem Netzlaufwerk. Je mehr Nutzer, je mehr Datensätze, je mehr Außenstandorte, desto häufiger kollidieren Zugriffe und desto länger werden Wartezeiten. Das Problem skaliert nicht linear — es wird mit jedem neuen Nutzer und jedem zusätzlichen Datensatz messbar schlechter. Ein neuer Server oder schnellere SSDs verschaffen meist nur kurzfristig Luft.
Wie wir das lösen
Daten in eine echte Datenbank verlagern
Wir übernehmen Ihre Bestände aus der .mdb/.accdb-Datei in SQL Server oder PostgreSQL. Damit entfällt der Dateisperren-Engpass, und die Datenbank skaliert auch mit 50 oder 500 parallelen Nutzern.
Frontend als Webanwendung im Browser
Die neue Oberfläche läuft im Browser. Außendienst, Homeoffice und Filialen greifen über das Web zu — ohne Netzlaufwerk, ohne Access-Runtime, ohne Sperrfehler.
Schrittweise Ablösung statt Komplettumstieg
Wir bauen die neue Lösung parallel auf, migrieren die kritischsten Arbeitsabläufe zuerst und schalten Access erst dann ab, wenn der Ersatz zuverlässig läuft.
Häufige Fragen
- Warum wird Access langsam, obwohl der Server neu ist?
- Weil das Bottleneck selten Hardware ist. Access teilt eine Datei über SMB im Netzlaufwerk — jeder Zugriff muss den Dateizustand mit allen anderen Clients synchronisieren. Ab wenigen Nutzern wird die Netzwerklatenz zum Flaschenhals, ganz unabhängig vom Server.
- Reicht ein Umstieg auf SQL Server als Backend?
- Das kann kurzfristig helfen und ist ein sinnvoller Zwischenschritt. Dauerhaft bleibt aber das Access-Frontend ein Risikofaktor: es ist nicht für Mehrbenutzer-Szenarien ausgelegt, und Updates müssen pro Arbeitsplatz ausgerollt werden.
- Wie viele Nutzer kann eine Webanwendung gleichzeitig bedienen?
- Eine sauber entwickelte Webanwendung mit SQL Server oder PostgreSQL bedient problemlos mehrere Hundert parallele Nutzer. Typische Access-Szenarien mit 10–100 Mitarbeitenden laufen auf solchen Systemen spürbar reibungsloser als in Access.